Sowohl für mich selbst, als auch in meiner Arbeit als Psychotherapeut und Taiji/Qigong-Lehrer merke ich zunehmend, dass nur in der „eigenen Suppe herumzurühren“ nicht reicht. Mir wird immer klarer, dass sich das Leid und die Weisheit so vieler Menschen, das Leid der Erde mit ihren fühlenden Wesen, aber auch die ungelösten Traumen von Generationen jetzt in meinem Herzen kristallisieren. Unsere Realität ist immer kollektiv und vernetzt und zwar sowohl horizontal (die Situation der Welt in der wir gerade Leben) als auch vertikal (Generationen vor uns und nach uns). Wir müssen den Mut haben, wieder dem ganzen Feld zu begegnen. In vielen indigenen Kulturen gab es dieses Bewusstsein ja bereits.
was hat R. Descartes mit Taiji und Qigong zu tun?
Die Art und Weise wie wir die Welt, uns selbst und unseren Körper erleben ist nicht zufällig. Unser Selbst- und Welterleben ist geprägt von der Kultur in der wir aufgewachsen sind, den Erfahrungen, die wir in unserer persönlichen Lebensgeschichte gemacht haben und der...
